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Eine Reparatur ist nicht nur ökonomischer, sondern fast immer ökologisch
sinnvoller als eine Neuanschaffung. Der oft propagierte ökologische
Nutzen einer Neuanschaffung aufgrund des niedrigeren Energie- und
Wasserverbrauchs kalkuliert den Ressourcenverbrauch in der Produktion
nicht mit ein. Die Haushaltsgeräte-Industrie betreibt quasi kein
Recycling, sondern verkürzt stattdessen die durchschnittliche Lebensdauer
ihrer Produkte. Mit neuen Features, die die meisten KundInnen im
Alltag nicht brauchen, werden dann neue Produkte in immer kürzeren
Abständen beworben. Natürlich verbraucht beispielsweise eine Waschmaschine
von 1982, die noch gut funktioniert, mehr als das Doppelte heutiger
Geräte. Der große Sprung in den Verbrauchswerten wurde aber bereits
Mitte der 80er Jahre getan. So wird eine qualitativ hochwertige
Waschmaschine von 1989 nur etwa 20% - 30% mehr verbrauchen als aktuelle
Geräte.
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